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Spiel und Spaß am Stocksee: Das zweite FTSV Fortuna Zeltlager
Als am Freitag den 7. August vierzehn Kinder in den Bus nach Stocksee einstiegen, waren sich die meisten von ihnen noch völlig fremd. Ganz unterschiedliche Gesichter, große und kleine Köpfe nahmen auf ihren Sitzplätzen platz. Doch schon eine Woche später konnten sich die meisten ein Leben ohne einander gar nicht mehr vorstellen. Freundschaften wurden geschlossen, Adressen ausgetauscht. Was war passiert? Ganz einfach: Das FTSV Fortuna Zeltlager 2 unter der Leitung von Kirstin Wandenelis, Elke Lohse und Team.
Nachdem der Bus angekommen und die Zelte bezogen waren, rückten alle näher zusammen. "Wie heißt du?", "Wie alt bist du?", "Wie viele Haustiere hast du?" wurde plötzlich überall geplappert, als es hieß, sich selbständig nach dem Vornamen, dem Alter oder der Anzahl der Haustiere aufzustellen. Danach brauchten alle erst einmal eine Abkühlung im Stocksee, denn schon am ersten Tag war Petrus auf unserer Seite. Auch die folgenden Tage war für die Rettungsschwimmer Sonja und Torsten "Dürfen wir schwimmen?" die meistgehörte Frage. Zumindest wenn nicht gerade gespielt wurde. Im Laufe der Woche waren so zum Beispiel die Freizeitklassiker Schnitzeljagd, Rallye, Nachtwanderung und Sitzkreisspiele auf dem Programm. Die Impulse gingen hierbei häufig auch von den Kindern aus, von denen einige beim Planen und Durchführen der Schnitzeljagd und Nachtwanderung halfen. Doch auch neue Spiele waren Teil des Zeltlagers: Das Fußballspiel mit zusammengebundenen Beinen und das recht hektische Chaosspiel, bei denen die Kinder dann richtig aktiv wurden. Sportlicher Höhepunkt war dann die Drei-Muskel-Tour in Ratzeburg. Hier wurden die Beine und Arme der Kinder beansprucht. Zuerst fuhren sie drei Kilometer mit Draisinen, dann mit mehreren Personen auf einem Konferenzfahrrad und zuletzt mit dem Drachenboot zurück. Teamwork war gefragt. Als am letzten Abend dann die Kinder selbst entworfene und gebaute Boote, die jeweils ein Teelicht trugen, zu Wasser ließen, waren sich mit einer kleinen kullernden Träne alle einig: Nächstes Jahr geht es wieder an den Stocksee |